Beschäftigungsformen



TREIBBALL

Treibball wurde von Jan Nijboer entwickelt, mit dem Ziel Spass an gemeinsamer Aktivität mit dem Hund zu haben 

...OHNE Leckerchen und OHNE Clicker.
Treibball verlangt dass der Mensch mit seinem Hund mitdenkt und Unterstützung bietet, statt Leistung und Gehorsamkeit abzuverlangen.

Die Motivation beim Treibball liegt im gemeinsamen Spass haben. Mensch und Hund geniessen die gemeinsame Aktivität, die gemeinsame Quality-Time.
Treibball verbindet und verstärkt die Beziehung zwischen Mensch und Hund.

 Treibball ist Teamarbeit.
8 grosse Gymnastikbälle werden vom Hund mit der Schnauze über die Wiese geschoben und im Tor versenkt. Treibball lastet den Hund körperlich UND geistig aus, da es kein sinnloses treiben der Bälle ist, sondern vielmehr eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund. Nur durch eine gemeinsame Kommunikation wird Treibball überhaupt erst möglich. Treibball ist Teamwork, der Mensch dirigiert dabei seinen Hund über Körpersprache, die Pfeife, und über verbale Anweisungen. Es geht um Geschicklichkeit, Teamwork und jede Menge Spass
...nicht nur für Hütehunde!


2 x im Jahr findet ein Treibballtag statt. 

2 x im Monat findet die 2 stündige Gruppenstunde statt.
Infos und Daten findest du im Jahresprogramm


REVIEREN

Stell dir vor, du bist auf einer Wanderung und bemerkst plötzlich beim Auto, dass du den Autoschlüssel verloren hast. Du erinnerst dich daran, vor etwa 2 km das letzte Mal deinen Rucksack geöffnet zu haben, um einen Kotbeutel herauszunehmen um das Geschäft deines Hundes auf der dortigen Wiese zu beseitigen.
Du läufst also zurück zu dieser Wiese und weisst, dass irgendwo da dein Autoschlüssel liegen muss, aber du weisst die Stelle nicht mehr genau.

Nun heisst es Suchen. Ohne Systematische Suche wird es aber schwierig, da es bereits anfängt einzudunkeln.

Gut, wenn du und dein Hund euch in der Flächensuche ...dem sogennanten Revieren auskennt!

Unter Revieren versteht man das Absuchen einer definierten Fläche (Wald, Wiese, etc.). Weder Hund noch Hundebesitzer wissen wo sich die verlorenen Gegenstände (oder auch Personen) befinden.
Hund und Halter suchen gemeinsam und systematisch die Fläche nach den ausgelegten Gegenständen ab, dies fördert die Kooperation zwischen Hund und Mensch, und ganz nebenbei wird an der Leinenführigkeit gearbeitet. Damit die Fläche möglichst effektiv abgesucht werden kann, müssen Hund und Halter zuerst das «System» der Flächensuche erlernen, um zum Beispiel auf einem 10’000 m2 Grundstück nicht unnötig Energie zu verschwenden und bis zum Schluss konzentriert Suchen zu können.

Der Spass am gemeinsamen Suchen steht dabei an erster Stelle


1 x im Jahr findet ein 2 tägiger Beginnerkurs statt, welcher Voraussetzung für die spätere Teilnahme an der Gruppenstunde ist.
1 x im Monat findet eine 2 stündige Gruppenstunde statt.
Infos und Daten findest du im Jahresprogramm

FÄHRTEN

Der Hund als Nasenspezialist wurde schon früh von den Menschen zur Suche eingesetzt. Die Anzahl der Riechzellen beim Hund ist um ein Vielfaches höher (ca. 220 Millionen) als beim Menschen (ca. 5 Millionen). Da die sogenannten Riechzellen sich ein Leben lang erneuern und der Hund ab dem Tag seiner Geburt, bis zu seinem Tod über dieses Sinnesorgan verfügt, macht es überaus Sinn, mit dem Hund Nasenarbeit wie das Fährten zu machen.

Fährtenarbeit geht entweder über die (Wild)Duftspur oder über die Düfte welche bei der mechanischen Bodenverletzung entstehen.

Da Hunde von Natur aus eher einer Duftspur folgen und nicht der mechanischen Bodenverletzung, werden wir diverse Geruchsfährten mit unterschiedlichen Düften legen, und dem „richtigen“ Duft auf der Fährte folgen.

Die Fährtensuche ist eine ideale Möglichkeit um mit dem Hund am Thema Jagdkontrolle zu arbeiten.

1 x im Jahr findet ein 1 tägiger Beginnerkurs statt, welcher Voraussetzung für die spätere Teilnahme an der Gruppenstunde ist.
1 x im Monat findet eine 2 stündige Gruppenstunde statt.
Infos und Daten findest du im Jahresprogramm